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Glossar

Dieses Glossar erhebt keinesfalls den Anspruch, allgemeingültige Definitionen anzubieten. Es will Ihnen nicht die Welt erklären, auch nicht die des sehr breiten Spektrums des Lektorats und Korrektorats, sondern liefert Ihnen wichtige Begriffe rund um den hier angebotenen Lektorats- und Korrektoratsservice, die Online-Redaktion und den PR-Service.


 

Absatzformat

Um die inhaltliche Textstruktur, die einzelnen Informationseinheiten des Textes für den Leser augen- und sinnfällig zu gestalten, muss der Text in inhaltlich logische und formal erkennbare Abschnittsformate gegliedert werden, die mit der Textgesamtheit korrespondieren. Dabei ist sowohl die Einheitlichkeit des Schriftformats, wie die Schriftart, die Schriftgröße, der Zeichen-, Wort- und Zeilenabstand innerhalb des Absatzes zu beachten, wie auch das Verhalten des Absatzes zum Gesamttext. Für Digital- und Printmedien gelten hierbei jeweils eigene Gesetze wie auch für unterschiedliche Textsorten. <-

Ausgangsqualität des Textes

Der Begriff der Textausgangsqualität bezieht sich sowohl auf den Inhalt, die sprachliche und stilistische Umsetzung als auch auf das Format. Das Lektorat und Korrektorat eines Textes ist vom inhaltlichen Reifegrad eines Textes abhängig. Für den Lektor ist es ein Unterschied in der Herangehensweise als auch im Arbeitsaufwand, ob es sich um einen vorläufigen Entwurf handelt oder um ein fertiges Manuskript. Es ist ein Unterschied, ob der zu lektorierende oder zu korrigierende Text von einem muttersprachlichen Autor stammt oder von einem Autor, der die deutsche Sprache als Fremdsprache erlernt hat. Das Format des vorliegenden Textes, sein Schriftsatz und das Medium, in dem der Text vorliegt, sind relevante Ausgangsgrößen für dessen Lektorat und Korrektorat. <-

Belletristik

Ursprünglich in Abgrenzung zu wissenschaftlichen Texten wird der Begriff heute allgemeinhin für alle Genres der Unterhaltungsliteratur verwendet. Darunter fallen Romane und Erzählungen ebenso wie populärwissenschaftliche Literatur, Biographien, Lyrik und Dramatik. Man findet keine einheitliche und eindeutige Definition dieses Begriffs. Wenn hier vom Lektorat und Korrektorat belletristischer Texte die Rede ist, dann wird dieser Begriff ebenfalls in Abgrenzung zu wissenschaftlichen Texten, aber auch zu populärwissenschaftlichen und Fachtexten genutzt und versteht sich synonym zu dem Begriff des literarischen Textes. <-

Content-Management-System (CMS)

Der Begriff des Content-Management-Systems (CMS) wird oft synonym mit dem Begriff des Redaktionssystems benutzt. Es ist eine auf moderne Informationstechnologien basierende Software zur gemeinsamen Datenverwaltung durch viele Nutzer. Eine im allgemeinen Internetbetrieb geläufige Anwendung des CMS ist das Redaktionssystem, welches es ermöglicht, ohne Programmierkenntnisse Text- und Multimediainhalte im Internet zu publizieren. In diesem Sinne wird hier der Begriff benutzt. <-

Fach-Lektor

Um einen wissenschaftlichen oder auch populärwissenschaftlichen Text lektorieren zu können, bedarf es tiefergehender Fachkenntnisse. Die Lektoren von Fachtexten sind oft durch ein Fachstudium oder anderweitig erworbene Expertise Experten des Fachs. <-

Fachthema

Mit Fachthemen sind Themen gemeint, die Spezialkenntnisse und damit gegebenenfalls eine gewisse Einarbeitung in die Materie erfordern. <-

Fertigstellungstermin

Sofern es der Terminplan erlaubt, richte ich mich gern nach Ihren Terminwünschen und nehme auch in diesem Fall kurzfristige Arbeiten an. Nehmen Sie mit mir Kontakt auf und ich bemühe mich, Ihnen schnell zu helfen. <-

Firmenbericht

Firmen sind zu verschiedenen Anlässen gehalten, Firmenberichte zu veröffentlichen. Das sind Geschäftsberichte im Rahmen der Jahresbilanz oder Präsentationen für Bewerbungs- und Wettbewerbsverfahren. Dafür müssen die erzielten Ergebnisse, Pläne, das Firmenprofil, die Firmenphilosophie u. a. m. überzeugend dargestellt werden. <-

Firmeneigener Sprachstil

Firmen bedienen sich häufig eines eigenen Sprachstils, einer „corporate language“, als Ausdruck einer spezifischen Unternehmenskultur. Dabei werden Terminologien wie auch ein einheitlicher Sprachgestus standardisiert verwendet. Die Firmenkommunikation nach innen und außen erhält damit einen markenähnlichen Charakter. Bei der Texterstellung für Unternehmen wie auch beim Lektorieren unternehmenseigener Texte ist das zu berücksichtigen. <-

Firmenprofil

Der Begriff des Firmenprofils steht hier als Begriff für eine Textsorte. Dabei handelt es sich um einen Sachtext mit werbendem Charakter. Das Firmenprofil hat die Funktion, über die Unternehmensausrichtung sowie die Unternehmensphilosophie und -politik kurz und prägnant zu informieren und damit die Firma nach außen zu präsentieren. <-

Formalien

Das Manuskript muss auf konsequenten und korrekten Einsatz von Formalien überprüft werden. Dazu gehören die Paginierung, die korrekte Zuordnung von Bild und Bildunterschrift, sämliche Register, Fußnoten, bibliographische Angaben u. a. m. <-

Formatierung

Mit diesem Begriff sind alle formalen Belange des Textes zusammengefasst, vom Zeichen- bis zum Absatzformat. Beim Lektorat und Korrektorat eines Drucksatzes geht es darüber hinaus auch um lädierte bzw. überdeckte Zeichen, Ligaturen, Linienstärken und die Einhaltung der Schriftlinie. <-

Gliederung

Mit Gliederung ist hier sowohl der inhaltlich als auch der formale Aspekt des Textes gemeint. Ein Text muss inhaltlich logisch, stringent aufgebaut sein und diese Logik muss einer adäquaten formalen Umsetzung entsprechen, so dass sich der Leser auch optisch schnell im Text orientieren kann. (vgl. Glossar -> Formalien)<-

Grammatik

Da Sprache sich durch ihren Gebrauch, durch fremdsprachige Einflüsse, technische Entwicklungen, Entdeckungen u. a. m. ständig weiterentwickelt, können die festgeschriebenen Rechtschreib- und Grammatikregeln immer nur Momentaufnahmen sein, die allerdings für die Zeit ihrer Gültigkeit Konventionen für den Sprachgebrauch festlegen. Die jeweils letztgültigen Konventionen sind Grundlage für meine Lektorats- und Korrektoratstätigkeit. <-

Handschriftliches Lektorat und Korrektorat

Mit „Handschriftlich“ ist hier die Übergabe des lektorierten und korrigierten Textes in handschriftlichem Format gemeint, bei dem die Korrekturen im Manuskript mit den Korrekturzeichen nach DIN 16511 (Duden) vorgenommen sind. Unabhängig davon werden sämtliche Texte zunächst anhand von Textausdrucken lektoriert und korrigiert, wobei im Standardkorrektorat und -lektorat die Textkorrekturen selbstverständlich mittels des Word-Korrekturmodus vermerkt werden. <-

Interpunktion

Ihre Texte werden nach den neuesten Interpunktionsregeln korrigiert, die Bestandteil der deutschen Rechtsschreibregeln sind. <-

Kohärenz

Die Kohärenz eines Textes meint seinen inhaltlich logischen Aufbau, das Bestehen logischer Textbezüge, einer inhaltlichen Stringenz. (vgl. Glossar -> Stringenz) <-

Kommunikation

Kommunikation meint hier den sprachlichen Aspekt des Mitteilens, die sprachliche Handlung, die von den Kommunikationsteilnehmern bestimmt wird. Dabei gilt es, den Textadressaten, die Zielgruppe zu berücksichtigen. (vgl. Glossar -> Textadressat) <-

Korrektorat

Das Korrektorat von Texten umfasst die Überprüfung der Orthographie, Grammatik und Interpunktion sowie auch der Textformatierung. In Abhängigkeit von Reifestadium des Textes und Beauftragung kann sowohl auf die Überprüfung verzichtet als auch diese komplett vorgenommen werden. <-

Leerzeichen

Die Überprüfung des korrekten und einheitlichen Umgangs mit Leerzeichen im Text z. B. bei Abkürzungen, Datumsangaben und Gedankenstrichen ist als Bestandteil der Rechtschreibregeln Aufgabe des Korrektorats. <-

Lektorat

Beim Lektorat überprüfe ich die Texte sowohl inhaltlich als auch in Hinblick auf einen sprachlich und stilistisch korrekten sowie zielgruppen- und textsortenadäquaten Ausdruck. Dabei spielen die Verständlichkeit und der logische Zusammenhang eine Rolle. Widersprüche werden kenntlich gemacht, ebenso wie Redundanzen. Der Text wird auf seine Lesbarkeit geprüft und in Hinblick auf sein definiertes Zielpublikum optimiert. Dabei werden Hinweise gegeben und Vorschläge unterbreitet; der Text selbst wird in der Regel nicht vollständig überarbeitet, es sei denn, dies wird explizit vereinbart. Unabhängig vom Umfang der im Lektorat erbrachten kreativen Eigenleistung mache ich keinerlei Urheberrechte geltend. Sie ist selbstverständlicher Teil der Lektoratsleistung und wird immer diskret behandelt. Das Lektorat wissenschaftlicher Arbeiten enthält keinen Eigenanteil an inhaltlich kreativer Textleistung. <-

literarischer Text

Mit literarischem Text ist hier - in Abgrenzung von Sachtexten - deren fiktionaler Charakter gemeint. Ein literarischer Text folgt demnach anderen Gesetzmäßigkeiten als andere Texte, was im Lektorat und Korrektorat zu berücksichtigen ist. Ein literarischer Text kann Satzfragmente enthalten, Umgangssprache, Dialekt, Wortschöpfungen etc. <-

Manuskript

Der Begriff des Manuskripts meint den zum Lektorat und/oder Korrektorat eingereichten Text. Dieser kann digitalisiert oder in Papierform vorliegen, maschinen- oder handschriftlich. Die technische Ausgangsqualität des Manuskripts und der definierte Leistungsumfang haben Einfluss auf den entstehenden Aufwand beim Lektorat und Korrektorat. <-

Mustertext

Der Mustertext ist ein ein- bis zweiseitiger repräsentativer Auszug des Manuskripts, das lektoriert bzw. korrigiert werden soll, und als solcher Grundlage für die Angebotserstellung. <-

Normseite

Die Definition der Normseite orientiert sich an den Vereinbarungen im Normvertrag des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels mit dem Verband Deutscher Schriftsteller aus dem Jahre 1992, die eine Normseite mit 30 Zeilen und jeweils maximal 60 Zeichen definiert haben. Diese Definition ist Grundlage für die Honorargestaltung. (vgl. Glossar -> Normseite) <-
Börsenverein des deutschen Buchhandels

Online-Redaktion

Mit dem Internetzeitalter hat sich ein neues Berufsfeld etabliert, nämlich die Text- und Bildproduktion für das Internet. Mit Online-Redaktion ist hier die Texterstellung für Online-Medien gemeint. Darunter fallen Informationsportale, Internetshops, Firmenwebseiten und deren spezielle Online-Formate wie z. B. Newsletter und Blogs. Die Seh- und Lesegewohnheiten im Internet sind andere als bei Printmedien. Das Internet lässt durch seine Funktionalitäten andere Textsorten zu bzw. bedingt sie. Dabei muss der Spagat zwischen lesbarer, interessant verarbeiteter Information und suchmaschinenoptimiertem Text gelingen. Neben der Textproduktion müssen die Texte zumeist mittels eines Redaktionssystems publiziert werden, wobei spezielle Veröffentlichungsworkflows zu berücksichtigen sind. <-

Orthographie

Die Rechtschreibprüfung folgt den Festlegungen der letzten Stufe der Rechtschreibreform aus dem Jahr 2006. Sofern alternative Schreibvarianten möglich sind, orientiere ich mich entweder an der im zu korrigierenden Text favorisierten Schreibung und vereinheitliche gegebenenfalls alle betroffenen Textstellen oder lege die neuere Variante zugrunde. Die Festlegung der Vorgehensweise im Falle von Rechtschreibvarianten kann vereinbart werden. <-

Populärwissenschaftlicher Text

Der Begriff des populärwissenschaftlichen Textes wird in Abgrenzung zum wissenschaftlichen und literarischen Text verwendet. Ein populärwissenschaftlicher Text ist ein Fachtext, dessen Lektorat Einarbeitung in das Thema erfordert. Beim Lektorieren ist darauf zu achten, dass ein Fachthema einem nicht-spezialisierten Publikum verständlich vermittelt wird. <-

Presse

Presse meint hier den journalistischen Text, unabhängig von seinem Bestimmungsort in Printmedien oder Internet. <-

Pressemitteilung

Pressemitteilungen sind Nachrichten für die Presse. Sie sind ein übliches Werbemedium, um Neuigkeiten schnell an eine breite Öffentlichkeit zu bringen. Dazu muss eine Pressemitteilung informativ, klar formuliert und gegliedert sein, so dass Journalisten schnell die wichtigen Informationen herausfiltern können und die Mitteilung als relevant einstufen. <-

Printmedien

Das Lektorieren und Korrekturlesen von Manuskripten für Printmedien wie auch das Texten für den Druckbereich stellt andere Anforderungen als das Korrigieren und Schreiben von Texten, die für den Onlinebereich bestimmt sind. Auf der inhaltlichen und stilistischen Ebene betrifft dies vor allem das Textgefüge. Mit fortschreitenden technischen Möglichkeiten, etwa Bücher als E-Books in hoher Qualität lesen zu können, relativiert sich dieser Aspekt teilweise. Hingegen spielen spezielle Formatierungsregeln eine Rolle, die zum Beispiel bei der Korrektur von Druckfahnen berücksichtigt werden müssen. (vgl. Glossar -> Formatierung) <-

Publikationsvorhaben

Der Begriff „Publikationsvorhaben“ ist hier vor allem auf den Printbereich bezogen. Manuskripte eines Publikationsvorhabens sind neben dem allgemeinen Lektorat zusätzlich auf das Druckformat zu prüfen, wobei Fragen wie der Satzspiegel, Inhalts- und Abbildungsverzeichnisse, Titelseite und Impressum eine Rolle spielen. <-

Ratgeber

Unter „Ratgeber“ sind hier Publikationsvorhaben für den Bereich der Ratgeberliteratur zu verstehen. <-

Redaktion

Im Kontext des hier angebotenen Services rund um das Lektorieren, Korrigieren und Texten wird der Begriff der Redaktion in zweierlei Bedeutung verwandt: Zum einen ist die Online-Redaktion gemeint, mit den angebotenen Leistungen für Internettexte, ihre Recherche, Erstellung, Korrektur, Suchmaschinenoptimierung bis hin zur Publizierung bzw. die Publikationsvorbereitung in einem Redaktionssystem. Zum anderen ist der allgemeine Fertigstellungsprozess eines Textes gemeint, der Lektorat, Korrektur sowie die Textformatierung umfasst. Das Redaktionsangebot in diesem Sinne wendet sich z. B. an Firmen, Unternehmen, Verbände, Organisationen u. a., denen bereits Texte für den Bereich Public Realtions vorliegen, welche einer letzten Überarbeitung, eines letzten inhaltlichen sowie sprachlich stilistischen Schliffes und einer Endkorrektur bedürfen. <-

Redaktionssystem

Redaktionssysteme werden bei umfangreichen und auf Zuwachs ausgerichteten Internetseiten zur schnellen Publizierung neuer Seiteninhalte verwendet. Darüber hinaus spielen Benutzerrechte und Veröffentlichungsworkflows eine Rolle. (vgl. Glossar -> Content-Management-System, CMS) <-

Redundanz

Texte können verschiedene Redundanzen aufweisen. Sowohl auf der Wortebene als auch auf der inhaltlichen Ebene. Redundanzen der Wortebene werden im Korrektorat aufgespürt, die des Inhalts im Lektorat. <-

relevante Themen

Der Begriff der relevanten Themen wird hier in Zusammenhang mit der Textrecherche und Texterstellung benutzt. Unternehmen wollen Kunden auf die eigene Internetseite neugierig machen, um sie für ihre Produkte zu begeistern. Sie versuchen, durch interessante Informationen, die sie auf ihrer Internetseite präsentieren, eine Kundenbindung zu erreichen. Diese Informationen müssen einen Bezug zu ihrem Angebotsspektrum haben, müssen also relevant für ihre Zielgruppe sein. <-

Sachbuch

Der Begriff des Sachbuchs wird hier in Abgrenzung zur Belletristik bzw. zum literarischen Text sowie zur wissenschaftlichen Arbeit benutzt. <-

Satz

Was unter grammatikalischen Gesichtspunkten ein korrekter Satz ist, lässt sich schwer eingrenzen. Wenn man der traditionellen Grammatik folgt, besteht ein Satz aus Subjekt, Prädikat und Objekt. Daran kann man sich bei Sachtexten weitestgehend orientieren. Verlässt man diesen Bereich und begibt sich in den der Literatur, ist diese Definition nicht mehr anwendbar. Hier spielen psychologische und kommunikative Aspekte eine Rolle, Ein-Wort-Sätze sind möglich, die Arbeit mit Satzfragmenten etc. <-

Schriftgröße

Die Überprüfung der Schriftgröße als ein Aspekt des Textformats ist eine Aufgabe des Korrektorats. Wichtig ist eine Vereinheitlichung im Verhältnis zu Absatz und Gesamttext. Dabei geht es um das Textbild, die Einhaltung von Proportionen und der formalen Logik. <-

Sprachliche Präzision

Auch Sprache verlangt nach Präzision. Je genauer die Formulierung, desto klarer das Verständnis. Die Präzision eines literarischen Textes folgt dabei anderen Kriterien als die eines Sachtextes, wissenschaftlichen oder Werbetextes. Der Begriff der sprachlichen Präzision ist textsorten- und zielgruppenabhängig. <-

Sprachrhythmus

Der Sprachrhythmus spielt vor allem in lyrischen Texten eine Rolle. Im Kontext des Lektorats-, Korrektorats und Textservices ist der Begriff vor allem als bewusster Einsatz von sprachlicher Harmonie und Disharmonie gemeint. Dabei spielen die Regeln des Versmaßes eine Rolle, aber auch der Umgang mit Wortarten und syntaktischen Konstruktionen. <-

Sprachstil

Der Sprachstil ist abhängig von Kriterien wie der Textsorte, dem Publikationsort bzw. –medium und dem Zielpublikum. Dabei ist auf Einheitlichkeit und Logik zu achten. Sofern es sich um Texte für Unternehmen handelt, muss der firmeneigene Sprachstil berücksichtigt werden (vgl. Glossar -> firmeneigener Sprachstil). <-

Standardformat

Zumeist liegen die zu lektorierenden und korrigierenden Texte in digitalisierter Form vor, und zwar in Microsoft-Word-kompatiblen Formaten ab der Version 97. Texte, die diesen Anforderungen entsprechen, liegen also im so genannten Standardformat vor. Sollten Texte, die zum Lektorat und Korrektorat eingereicht werden, diesen Anforderungen nicht entsprechen und zur Weiterbearbeitung erst konvertiert werden müssen, kann ein zusätzlicher Aufwand entstehen, der gegebenenfalls gesondert zu ermitteln wäre. <-

Stringenz

Die Stringenz des Textes reflektiert auf seine inhaltliche, sprachliche, stilistische und formale Logik. Es ist danach zu fragen, ob der Inhalt in sich logisch und folgerichtig ist, dafür der adäquate sprachliche Ausdruck verwendet wird, der Stil den Inhalt unterstützt und so dem Zielpublikum entspricht und ob das verwendete Format der inhaltlichen Logik folgt. <-

Suchmaschinenoptimierter Text

Auch ein Online-Text hat ein Zielpublikum, was dieses nur erreicht, wenn Suchmaschinen den Text als relevant innerhalb eines bestimmten Themenbereichs bewerten, das heißt die potentielle Leserschaft muss bei Eingabe einer entsprechenden Suchanfrage schnell diesen Text finden können. Daher müssen nicht nur die Webseitenprogrammierung, sondern auch die Online-Texte selbst den Gesetzmäßigkeiten der Suchmaschinenoptimierung Rechnung tragen. <-

Synergieeffekt

Bei der Arbeit eines Lektors, Korrektors und Texters entstehen verschiedentlich und immer wieder Synergieeffekte, etwa durch die gleichzeitige Beauftragung sich überschneidender Leistungen, wie im Lektorat und Korrektorat oder auch durch die Abfolge in der Auftragsbearbeitung vergleichbarer Themen. Dadurch wird der Zeitaufwand teilweise erheblich gemindert. Entstehende Zeitersparnis wird selbstverständlich im Preis berücksichtigt. <-

Text

Der Begriff des Textes wird zum einen Synonym für Manuskripte verwandt, die lektoriert und korrigiert werden, aber auch für zu schreibende Texte. Das Texten wird häufig synonym für „Ghostwriting“ benutzt und ist es in gewisser Hinsicht auch: Der Texter, der Werbetexter, der Online-Redakteur, der die Texte für eine Webseite selbst schreibt, ist der Verfasser, der Autor dieser Texte ohne auf die Nennung seiner Autorschaft zu bestehen, ohne seine Urheberrechte an den Texten geltend zu machen. In dieser Hinsicht ist er Ghostwriter und tritt nicht als Autor mit Autorenrechten in Erscheinung. Er schreibt für jemanden, stellvertretend. Je nach Beauftragung arbeite ich für Sie als Ghostwriter oder als Autor. Als Ghostwriter trete ich sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte diskret an den Auftraggeber ab. <-

Textadressat

Der Adressat eines Textes, das Zielpublikum spielt vor allem bei nicht-literarischen Texten eine Rolle, aber auch bei Kinderbuchliteratur. Der potenzielle Rezipient muss beim Lektorat immer mitgedacht werden. <-

Textbild

Mit Textbild ist vor allem der formale Charakter des Textes angesprochen, sein optischer Charakter. Damit sind alle Formatierungsfragen gemeint, aber auch die parallele Verwendung von alternativen Rechtschreibvarianten, die irritieren. <-

Textgefüge

Textgefüge meint die Zusammensetzung eines Textes auf inhaltlicher, sprachlicher, stilistischer und formaler Ebene. Ein Textgefüge kann sehr homogen, aber auch sehr heterogen sein, harmonisch, aber auch dissonant. Das Internet erlaubt aufgrund seiner besonderen Funktionalitäten und der mittlerweile konkreten Erwartungshaltung von Internetnutzern andere Textgefüge als Printmedien. <-

Textsorte

Der Begriff der Textsorte tangiert Fragen nach dem Zielpublikum, dem Veröffentlichungsort, dem Inhalt und der Funktion eines Textes. Ein Blogtext ist eine andere Textsorte als ein Artikel für eine Online-Zeitung oder gar für eine gedruckte Tageszeitung. Ein Bericht ist ein anderer Text als eine Reportage oder eine Kolumne, ein Schulbuchtext wiederum ein anderer Text als ein Fachbuchtext. <-

Textstruktur

Der Begriff der Textstruktur zielt auf den inhaltlichen Aufbau eines Textes, die Art der Argumentation oder der Darstellung: vom Allgemeinen zum Besonderen etwa oder umgekehrt. <-

Typografie

Mit dem Begriff der Typografie ist hier die Schriftart im gedruckten Text gemeint. Dabei spielen Fragen nach der Lesbarkeit des Textes eine Rolle sowie das Harmonieren von Schrift und Inhalt bzw. Schrift und Textsorte. Im Online-Bereich sind Schriftarten auch wichtig, jedoch durch Online-Redakteure bzw. Textproduzenten für Online-Medien kaum noch beeinflussbar, weil die Schriftartzuweisung zumeist bereits automatisiert ist. <-

Verlag

Das Lektorat und Korrektorat von Texten sind genuine Aufgabenbereiche der Verlage, deren Aufgabenspektrum bis hinein in die Verlagspolitik reichen – Textauswahl, Verlagsprogramm, Publikationstermine etc. Der hier angebotene Lektorats- und Korrektoratsservice ist ein Teilaspekt des Aufgabenprofils eines in einem Verlag tätigen Lektors. Das Angebot von Textpassage richtet sich ausdrücklich auch an Verlage, die diesen Aufgabenbereich auslagern. <-

Veröffentlichungsort

Der Veröffentlichungsort ist beim Lektorat von Texten zu berücksichtigen, da von ihm auch die Verwendbarkeit von Textsorten und Textgefügen abhängen. <-

Werbetext

Auch wenn der Werbetext eine eigene Textkategorie darstellt, können auch hier verschiedene Textsorten, Veröffentlichungsorte und Funktionen unterschieden werden. In die Kategorie der Werbetexte fallen sowohl Firmenprofile und Imagetexte etwa für Vereine, Verbände und Stiftungen als auch Produktbewerbungen, Veranstaltungsannoncen, Werbesprüche bzw. Werbeclaims, Pressemitteilungen und vieles andere mehr. <-

Wissenschaftlicher Text

Ein wissenschaftlicher Text bedarf eines Fachlektors, um sach- und fachgerecht lektoriert werden zu können. Der Lektor sollte bestenfalls selbst Fachexperte sein, zumindest jedoch tiefere Kenntnisse und Erfahrungen im Lektorat von Fachtexten haben. Meine Erfahrungen im Lektorat wissenschaftlicher Texte betreffen die Fachgebiete Literaturwissenschaft, Kunstwissenschaft, Betriebswirtschaft sowie Rechtswissenschaft. Im Bereich Neurowissenschaften und Biologie habe ich bislang Erfahrungen im Lektorat populärwissenschaftlicher Texte machen können. <-

Zeilenabstand

Der ideale Zeilenabstand ist abhängig von der Zeilenlänge, der Schriftgröße, der Schriftart bzw. der Schriftstärke sowie dem Zeichen- und Wortabstand. Die Prüfung des Zeilenabstands ist als Bestandteil der Textformatierung Gegenstand des Korrektorats. <-

Zielformat

Mit Zielformat ist die Qualität des Manuskripts gemeint, in dem das Lektorat bzw. das Korrektorat vorgenommen werden soll. Bei Vereinbarung digitalisierter Lektorats- und Korrektoratsergebnisse wird das Standardformat (vgl. Glossar -> Standardformat) benötigt, bei Übergabe eines handschriftlichen Lektorats- bzw. Korrektorats ist die Vorlage einer Printversion Voraussetzung. In Abhängigkeit von der Ausgangsqualität des Manuskripts und der gewünschten Ergebnisqualität kann daher ein erhöhter Aufwand entstehen. <-

 

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